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Baby-Krippe@web.de
Die Baby-Krippe am Schlump in Hamburg - Eimsbüttel

Schäferstraße 8; 20357 Hamburg   Telefon: 0163 818 98 34 (wir rufen zurück)

Herzlich willkommen
Konzept

Eingewöhnung

Schwerpunkt
Musik


Räume


Strukturen


Besonderheiten


Wichtige
Bekanntmachungen



Links






geöffnet


von

07:30

bis

16:30

Krabbler




























































































































Snoopy


Konzept der Baby-Krippe

Unsere Einrichtung soll Kleinkindern die Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten, den Austausch mit Gleichaltrigen, soziale Chancengleichheit, und ihren Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.
Wir haben das Ziel, die Bildungsprozesse der Kinder zu fördern.
Unser Anliegen ist, es die Selbstbildungspotenziale der Kinder wahrzunehmen, die Themen und Fragen der Kinder aufzugreifen und sie in ihrem forschenden Lernen zu unterstützen.

Wir lehnen uns an die Prinzipien von Emmi Pikler und Magda Gerber an:

"Wir haben das Grundvertrauen, dass der Säugling ein Initiator ist, ein Forscher, begierig darauf, zu lernen, was er schon lernen kann. Wir sorgen für eine Umgebung, die für den Säugling physisch sicher, kognitiv anregend und emotional nährend ist. Wir geben ihm viel Zeit für ungestörtes Spielen. Wir bringen ihm nicht bei, wie man sich bewegt oder wie man spielt, sondern beobachten ihn vielmehr aufmerksam um seine Mitteilungen und Bedürfnisse zu verstehen. Bei der Durchführung von Pflegeaktivitäten - Wickeln, Füttern, Baden, Anziehen usw. - ermuntern wir selbst den winzigsten Säugling dazu, bei den Aktivitäten aktiv mitzumachen, statt sie nur passiv zu erdulden."

Petrie, S. Owen, S. " Authentische Beziehungen in der Gruppenbetreuung von Säuglingen und Kleinkindern" Arbor 2006


Das Kind wird als eigenständiges Wesen mit individuellen körperlichen und psychischen Bedürfnissen wahrgenommen. Das Wichtigste in der familienergänzenden Betreuung ist und bleibt ein kindgerechter Umgang mit dem Kind.

Das folgende Konzept ist als Anfangskonzept gedacht, das vom Träger und den Mitarbeitern anhand der Praxiserfahrungen in der Krippe weiter zu entwickeln ist.


Räume

In unserer Einrichtung sind die Räumlichkeiten als "dritter Erzieher" gestaltet worden. Dabei wird dem "Hamburger Raumgestaltungskonzept" gefolgt. Dieses versteht sich als praktischer Teil eines Bildungskonzeptes der frühen Kindheit, das die Bedeutung der Selbstbildungsprozesse von Kindern betont.
Die Räume regen zum Bewegen an gewährleisten aber auch Möglichkeiten des Rückzugs.

Zur Verdeutlichung an dieser Stelle konzeptionelle Hinweise von Angelika von der Beek:

"Da Kinder im Krippenalter häufig allein spielen, ist es eine der größten Herausforderungen für die Krippenpädagogik, bei der Planung der Raumgestaltung und der Auswahl der Materialien das differenzierte Parallelspiel mehrerer Kinder - oder so vieler Kinder, wie die Gruppe hat - zu ermöglichen……….differenzierte Raumgestaltung und Materialauswahl muss fließende übergänge zwischen Alleinspiel, Partner-Spiel und dem Spiel in kleinen Gruppen ermöglichen. Neben dem Spiel allein ist es das Spiel zu zweit, das bei Krippenkindern am häufigsten zu beobachten ist. Deshalb sollten Sie darauf das größte Augenmerk richten....

...Kleine Kinder sind anders (als größere). Dieser Andersartigkeit tragen wir dadurch Rechnung, dass die Räume der "Körperlichkeit" der Kinder entsprechen, während der wachen Phasen ebenso wie beim Schlafen, beim Essen genauso wie beim Spielen. Alles ist gleichermaßen für die körperliche und geistige Entwicklung kleiner Kinder von Bedeutung"

Beek, v. d., Angelika, "Bildungsräume für Kinder von null bis drei" Netz 2006

Auch auf eine angemessene Ausgestaltung der Nassräume haben wir Wert gelegt.

Wichtig sind uns auch gute Möglichkeiten für den Aufenthalt von Erwachsenen in jedem der Räumlichkeiten (z.B. Sessel, Sofa, o.ä.). Das ermöglicht eine Rückzugsmöglichkeit, die zum wahrnehmenden Beobachten oder anderem genutzt werden kann.

Wir sehen auch die Natur als Raum und geben unseren Kindern die Möglichkeit diesen täglich (bei Wind und Wetter) zu nutzen.
Kinder spielen, um das Leben zu lernen. Sie begreifen ihre Umwelt durch aktives Tun. In der Natur ist dies auf eine einzigartige Weise machbar, da sie sich ständig verändert. Mal regnet es, mal scheint die Sonne, mal ist Sommer und mal ist Winter. Mit der Veränderung der Natur verändern sich auch die Erlebnisse der Kinder und dadurch ihr Spiel. Deshalb kann das Kind in seiner Entwicklung nicht stehen bleiben, denn es wird jeden Tag zu einer neuen Erfahrung inspiriert. Bewegung und Spiel in der freien Natur fördern die gesunde Entwicklung der Kinder. Alle Sinne werden geschärft, Kreativität, Phantasie und Neugier geweckt. Die Natur bietet reichhaltige Möglichkeiten an Spielmaterialien und Spielzeug. Die Kinder haben die Möglichkeit selber kreativ zu sein, sich ständig auf neue Situationen einzustellen und dafür Lösungen zu finden.


Eingewöhnung

Es wird das "Berliner Modell" angewandt werden.
Ein Kernstück des Modells ist die Beachtung der frühen Bindungen des Kindes an seine Eltern und der unterschiedlichen Bindungsmuster.
Der Eingewöhnungsprozess wird vor diesem Hintergrund als eine aktive Anpassungsleistung der Kinder interpretiert, die durch ein Zusammenwirken von Eltern und Krippe unterstützt und abgesichert werden muss.
Wir gehen davon aus, dass eine Eingewöhnung nach dem "Berliner Modell" nicht nur eine angemessene Unterstützung für Kinder ist, sondern auch eine gute Grundlage für Eltern (und pädagogische Fachkräfte).
Unsere Einladung an die Eltern der Kinder, von Beginn an eine aktive Rolle bei der Betreuung ihres Kindes in der Krippe zu übernehmen, und der damit verbundene Hinweis darauf, dass die Krippe ihre Arbeit mit ihrer Unterstützung kindgerechter leisten kann, definiert die Beziehung zwischen Krippe und Familie von Beginn an als eine kooperative Beziehung.

Zur weiteren Information empfehlen wir folgende Bücher: "die ersten Tage - ein Model zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege", "Ohne Eltern geht es nicht" beide sind von Hans-Joachim Laewen.


Elternarbeit

Durch das Berliner Eingewöhnungsmodell, haben die Eltern gleichzeitig die Möglichkeit das "wahrnehmende Beobachten" zu erleben, zu erlernen und zu erfassen. Dies ist von besonderer Bedeutung, da diese Methode in unserer Krippe angewandt werden wird. Um eine bestmögliche Entwicklung und Förderung der Kinder zu erreichen, halten wir es für wünschenswert, uns im wechselseitigen Austausch mit den Eltern zu befinden. Dieser Austausch unterstützt uns und die Eltern darin, die besonderen Interessen und Vorlieben des Kindes, seine Verarbeitungsformen sowie seine subjektive Weltsicht zu begreifen. Es ist wichtig, dass sich alle darum bemühen, die verschiedenen Formen einer Zusammenarbeit immer wieder zu aktualisieren, so dass eine selbstverständliche Kontinuität entstehen kann. Wechselseitige Kooperation und gegenseitiger Austausch - der nicht unbedingt völlige übereinstimmung bedeuten muss - zwischen Familie, Krippe und Personen, die an der Erziehung und Bildung der Kinder beteiligt sind, bilden für eine optimale Förderung der Kinder eine wichtige Grundlage


Pflege

Die Pflege der Kinder soll beziehungsvoll und altersangemessen sein. Auch sollte dafür regelmäßig die Möglichkeit einer eins zu eins Betreuung möglich sein, um dem Beziehungsaspekt entsprechend Rechnung zu tragen.


Essen

Das Mittagessen wird zumeist geliefert. Es ist gesund und reichlich.
Selbstverständlich gibt es auch Frühstück und Zwischenmahlzeiten (Obst und Gemüse, Zwieback, Reiswaffeln oder ähnliches) und Getränke.
Auch hierbei bauen wir von Anfang an auf die Zusammenarbeit mit den Eltern um die Besonderheiten des Kindes in den entsprechenden Entwicklungsphasen angemessen berücksichtigen zu können.


Schwerpunkte
Da wir mit Krippenkindern arbeiten, wird die Einrichtung folgende Schwerpunkte haben:

- Musik

"Musizieren entwickelt bei Kindern nicht nur Feinheiten des Gehörs und Beherrschung von Stimme oder Instrument, sondern hat Wirkungen auf Geist und Seele des Kindes über die Musik hinaus: Musik fördert die kindliche Intelligenz und die innere Ausgeglichenheit....
...Sie unterstützt das soziale Verhalten und die Lebensfreude. Ebenso belegt sind Zusammenhänge zwischen bewussten Musikerfahrungen und sprachlichen und mathematischen Kompetenzen. Singen und Lautmalereien unterstützen den Spracherwerb nachhaltig. Die Kinder lernen Atmung und Lautproduktion in Einklang zu bringen - eine der Voraussetzungen für flüssiges Sprechen"

Hamburger Bildungsempfehlungen 2005

Noch treffender hat es der Hirnforscher und Neurobiologe Professor Dr. Gerald Hüther formuliert:

"Ich weiß nicht, wer auf die Idee gekommen ist Mathe, Physik oder Chemie seien für unsere Kinder wichtiger als Musik. Doch ich bin sicher, dass das nicht stimmt. Singen, musizieren oder einfach nur zuhören, am besten gemeinsam, ist Kraftfutter für Kindergehirne."


- Bewegung (Körper und Gesundheit)

"Die Körperwahrnehmungen sind bei der Geburt derart ausgebildet, dass im Zusammenwirken mit den Fernsinnen (Hören, Sehen, Riechen) und den taktilen Wahrnehmungen (durch Berührung) innere Verarbeitungsprozesse stimuliert werden. Diese helfen, alle Vorstellungen über die Welt zu strukturieren und werden so zur Basis für die Selbstbildung des Kindes. Jede Wahrnehmung über den Körper und die dazugehörigen Deutungen sind die Quelle der konkreten Lebenserfahrungen des Kindes und bestimmen sein persönliches Wachstum. Kindliches Denken beginnt also bereits mit dem sensomotorischen Handeln des Säuglings, der alle körperlichen Erfahrungen mit seinen Sinnen zu verarbeiten sucht. Mit den sich entwickelnden motorischen Fähigkeiten werden Wahrnehmungserfahrungen verfeinert und im Gedächtnis gespeichert. Körperwahrnehmungen und emotionale Wahrnehmungen befinden sich im komplexen Zusammenspiel. Indem Kinder sich bewegen, bilden sie auch ihre Gefühle."
Hamburger Bildungsempfehlungen 2005,S. 28 entnommen aus: Gerd Schäfer: Bildung beginnt mit der Geburt, Weinheim 2005 S. 83 ff.)


- Zusammenarbeit mit den Eltern

"Erstes Ziel muss hier die aktive und bewusste Beteiligung der Eltern am Bildungsprozess ihrer Kinder sein und nicht deren Beteiligung an der Arbeit in der Kita (die damit natürlich nicht ausgeschlossen werden soll) eine solche Beteiligung geht über Informationen hinaus. Die Erzieherinnen sind die Interpreten der Bildungsprozesse der Kinder und helfen den Eltern diese besser zu verstehen und zu unterstützen. Hierfür müssen neue Formen der Kooperation entwickelt werden, die interessierten Austausch zwischen Erzieherinnen und Eltern ermöglichen."

Dieses Ziel, das wir uns zu eigen machen wollen, ist im "Roten Faden" der Soal Qualitätsentwicklung formuliert worden.


- Beziehung

Beziehung ist die Basis unserer Arbeit, auf der alles stattfinden kann und nimmt daher einen eigenen Schwerpunkt ein.
Sie ist für alle Beteiligten in der Krippe (Kinder, Eltern, Erzieher) eine wichtige Grundlage, um gut aufgehoben zu sein.


Einladung

Wir haben im Laufe unseres Berufslebens festgestellt, dass Eltern gerne mit ihren Kindern musizieren würden, ihnen aber oft das "Handwerkszeug" fehlt.
Darum würden wir gerne die Eltern (auch Großeltern oder Geschwister) mit ihren Kindern regelmäßig einladen, um gemeinsam mit uns zu musizieren.
Dadurch können wir unserem musikalischen Schwerpunkt auch praktisch nachkommen und eine Kontinuität und übereinstimmung, sowie eine aufbauende Förderung der Kinder, zusammen mit ihren Eltern, unterstützen.


Selbstbildung

Bildung ist eigentätig und damit Selbstbildung.
Es bedarf aufmerksamer Erwachsener, die die Selbstbildungspotentiale der Kinder anerkennen und unterstützen.
Von zentraler Bedeutung für die Selbstbildungsprozesse ist das kindliche Spiel, da dieses die Erfahrung der Welt möglich macht.


Personal

Um eine hochwertige Bildung und Betreuung zu ermöglichen bedarf es

Menschen,
  • die Respekt vor Kindern haben,
  • die reflektiert und aufmerksam sind,
  • die verstehen wie sich Säuglinge und Kleinkinder entwickeln,
  • und realistische Erwartungen im Hinblick auf ihr Verhalten haben,
  • die gebildet und musikalisch sind und gerne lachen,
Dies kann man auch bei Tagesmüttern, Tagesvätern oder einer Tagesmutter, einem Tagesvater finden, aber wir haben die qualitativhochwertigere Ausbildung
sie müssen psychisch gesund und offen für Verschiedenheit sein, müssen Hintergrund und Lebensstil einer jeden Familie in ihrer Einzigartigkeit akzeptieren.
Ebenso müssen sie sich ihrer beruflichen Entwicklung verpflichtet fühlen.
Zudem müssen sie Spaß und Kompetenz an und bei der Arbeit mit Eltern haben, auch gerne mal "einen Kaffee trinken".

Im Team sollten auch männliche Mitarbeiter sein, da beide Geschlechter als Bezugsperson (für Kinder und Eltern) relevant sind.

  • Das Team muss eine positive Einstellung zu Diskussion und Austausch haben.
  • Es ist verpflichtet sich kontinuierlich weiterzubilden.
  • Es sollte motiviert sein und sich engagiert für die Krippe an der Umsetzung und der Entwicklung eines Qualitätsentwicklungsverfahrens beteiligen.

>Bei Tagesmüttern / Tagesvätern bzw. Tagesmutter oder Tagesvater ist ein proffessionelles Team eher selten. In einer Krippe ist es vorausgesetzt.
Bei allem hat der Fokus immer auf das Wohl der Kinder gerichtet zu sein.

Eingebettet sind alle diese Punkte in Strukturen und Rituale, die allen (Kindern und Erwachsenen) Halt und Unterstützung geben.


Dieser Entwurf basiert auf unserer langjährigen Erfahrung in diesem Arbeitsbereich.



Zudem haben wir Anregungen in folgender Literatur gefunden:

Beek, von der, Angelika,
"Bildungsräume für Kinder von null bis drei" Netz 2006
"Kinderräume bilden" Beltz 2003
"Pampers, Pinsel und Pigmente" Netz 2007
David, M. Appell, G.
"Lóczy" Kramer-Klett 1995
Gerber, M. Johnson, A.
" Ein guter Start ins Leben" Arbor 2002
Laewen, Hans-Joachim
"die ersten Tage - ein Model zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege" Beltz 2003 (4. Aufl.)
"Ohne Eltern geht es nicht" Luchterhand 2003 (3. erw. Aufl.)
Petrie, S. Owen, S.
" Authentische Beziehungen in der Gruppenbetreuung von Säuglingen und Kleinkindern" Arbor 2006
Pikler, Emmi
"Miteinander Vertraut werden" Arbor 2002 (3. erw. Aufl.)
"Lasst mir Zeit" Pflaum 1997 (2. Aufl.)
Schäfer, Gerd
"Bildung beginnt mit der Geburt" Beltz 2003
Soal,
"Roter Faden" zur Soal Qualitätsentwicklung 2004


Sehr schön sind noch die beiden folgenden Bücher von Janet Gonzales-Mena und Dianne Widmeyer Eyer die im August 2008 im Abor Verlag erschienen sind:

a) Säuglinge, Kleinkinder und ihre Betreuung Erziehung und Pflege; Ein Curriculum (für respektvolle Pflege und Erziehung)
b) Säuglinge, Kleinkinder und ihre Betreuung Erziehung und Pflege; Arbeitsbuch zum Curriculum

Für zukünftige pädagogisches Mitarbeiter
Wer nach dem Durchlesen dieser Seiten, Interesse daran hat, bei/mit uns zu arbeiten,
kann sich per Mail mit uns in Verbindung setzen. Gerne können auch erst Fragen gestellt werden.
(Wir schicken keine Unterlagen zurück die per Post kommen, es sei denn ein frankierter und beschrifteter Rückumschlag ist dabei.)

 

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